Redaktion

Herausforderungen in der Redaktion

Unsere Redakteurinnen und Redakteure stehen tagtäglich aktiv für Freiheit, Demokratie und Pluralismus ein. Sie berichten über das, was in der Welt geschieht – in der Breite, in der thematischen Vielfalt und in der Tiefenschärfe.  Auf Basis ihrer tiefgehenden Durchdringung aller Themen und klugen Analysen ordnen sie aktuelle Geschehnisse ein. Damit liefern sie unseren Leserinnen und Lesern Denkanstöße und unterstützen sie bei der selbstbestimmten Meinungsbildung. Ihre fachliche Exzellenz und ihr unabhängiges Denken sind es, die unsere hohen Qualitätsansprüche an unsere Produkte realisieren – jeden Tag.

Ressorts

In den großen Ressorts setzen Sie sich mit den aktuellen nationalen und internationalen Themen auseinander.

Der Hauptsitz der Redaktion ist Frankfurt am Main. Die Parlamentsredaktion der F.A.Z. und das Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung haben einen Standort in Berlin. Ob Außen- oder Innenpolitik, Wirtschaftspolitik oder Finanzen, Sport, Literatur, Wissenschaft oder Kunst: Hier arbeiten Sie zusammen mit Experten, die sich mit einem fundierten Fachwissen, viel Erfahrung und exzellenten Kontakten auszeichnen. Korrespondentinnen und Korrespondenten im In- und Ausland arbeiten Hand in Hand mit den Redaktionen – ob Print oder Online.

Alles Gute aus Frankfurt: Der Ballungsraum Rhein-Main ist mit Blick auf Politik, Wirtschaft und Kultur auch national und international bedeutend. Für Sie in der Lokalredaktion gilt dasselbe wie für alle unser Redaktionen – hier beschäftigen sich exzellente Fachredakteure mit den wichtigen Ereignissen und Neuigkeiten aus der Region. Mit „Metropol“ widmet die Rhein-Main-Redaktion dem regionalen Wirtschaftsgeschehen ein eigenes Magazin.

Die Onlineplattform FAZ.NET ist rund um die Uhr aktuell. Im Newsroom laufen alle Fäden zusammen: Von dort wird die Vielfalt von Nachrichten, Analysen und Kommentaren gesichtet, gesteuert und für die Präsentation aufbereitet. Im Team der FAZ.NET-Redakteurinnen und Redakteure arbeiten Sie im Schichtsystem und sind im ständigen Austausch mit den Redakteuren der anderen Ressorts in Frankfurt und Berlin sowie mit den In- und Auslandskorrespondenten auf der ganzen Welt. Als Social-Media-Redakteur kümmern Sie sich um die Einbindung der journalistischen Inhalte in den sozialen Netzwerken.

Ohne die „CvDs“ würde keine Zeitung und kein E-Paper erscheinen: Sie sind die Schnittstelle zwischen Redaktion, Produktion und Anzeigenvermarktung. Wer hier arbeitet, beherrscht das journalistische Handwerk aus dem Effeff, beweist täglich Nervenstärke und Organisationstalent. Gemeinsam mit Ihren Kolleginnen und Kollegen verantworten Sie hier die reibungslose und fristgerechte Produktion unserer Printprodukte.

Das Auge liest mit: Bild, Grafik und Layout machen Nachrichten einprägsam. Als Bildredakteur und Fotografin sorgen Sie für aussagekräftige Bilder und Illustrationen, in der Infografik machen Sie komplexe Sachverhalte verständlich, im Layout bringen Sie Bild und Text zusammen. Die herausragenden Foto- und Gestaltungsleistungen der Kolleginnen und Kollegen wurden mit wichtigen Preisen ausgezeichnet.

Videos, Podcasts und Multimedia stehen bei der F.A.Z. hoch im Kurs. Entwickeln Sie in unseren Digitalressorts beständig neue Features und Formate. Besonders erfolgreich sind die Podcastreihen der F.A.Z., vor allem der täglich produzierte „Podcast für Deutschland“, der sich den wichtigen Themen des Tages widmet.

Redakteurin im Newsroom der F.A.Z.

Aylin Güler, Redakteurin für Social Media und Community Management in der Redaktion FAZ.NET

„Bei so einem namhaften Medienhaus zu arbeiten macht mich stolz. Die Möglichkeiten, sich ständig weiterentwickeln zu können, schätze ich sehr.“

Der Weg einer NachrichtAus aller Welt nach Frankfurt

Damit aus einem Ereignis eine Nachricht, aus der Nachricht eine Analyse und aus der Analyse ein Kommentar wird, arbeiten die Redakteure und die Korrespondenten der Frankfurter Allgemeinen Zeitung rund um die Uhr eng zusammen. Jeden Tag entstehen Hintergrundinformationen, die in der Zeitung und im Internet so aufbereitet werden, dass sich die Leser auf sie verlassen können. Den Anfang macht die Recherche. Ein F.A.Z.-Korrespondent erfährt von einem Ereignis und beginnt mit Nachforschungen. Hat er die ersten wichtigen Fakten zusammengetragen, informiert er die Nachrichtenredakteure und FAZ.NET in der Zentrale in Frankfurt. Eine erste kurze Meldung entsteht, die sofort online gestellt wird.

Das Thema kommt in der „Kleinen Lage“ zur Sprache. Müssen zusätzliche Informationen beschafft werden, müssen Hintergründe vorbereitet werden, wie „groß“ ist das Thema tatsächlich? Wie könnte es sich in der Zeitung oder im Internet entwickeln? Das wird anschließend auch in den jeweiligen Ressorts besprochen, die am Vormittag erörtern, welcher Korrespondent zu welchem Thema etwas liefern kann. Taugt das Thema für die erste Seite? Ist es ein Thema für die Reportage auf der Seite 3? Wie lange soll es auf der Homepage behandelt werden? Wie viele Zeilen soll der Artikel haben? Auch die Bildredaktion und die Infografiker beginnen mit der Recherche, die Fotografen sind vielleicht längst schon unterwegs. Auf den Weg gemacht hat sich auch das Bild auf der Seite 1 – in den Gedanken der zuständigen Redakteure. Die Korrespondenten haben mittlerweile weitere Fakten recherchiert, neue Themen sind hinzugekommen, oder ein Ereignis hat sich anders entwickelt als gedacht. Darauf muss die Internetredaktion ständig reagieren. Die Meldung, die eben noch aktuell war, muss ergänzt oder neu geschrieben werden. Der Korrespondent reichert die knappe Nachricht mit seinem Hintergrundwissen an – meistens wird der Text dann doch etwas länger als geplant.

Die „Glossenkonferenz“ der Zeitung trifft sich, um festzulegen, welches Thema sich für den Leitartikel, für die Leitglosse und für die anderen Kommentare eignet. Ist ein Thema so wichtig, dass es unbedingt auf der Seite 1 kommentiert werden muss? Gibt es Überschneidungen mit dem Leitartikel? Wer soll schreiben?

Die ersten Kommentare müssen fertig sein, Leitartikel und Leitglosse spätestens um 17 Uhr. Die Blattmacher, Layouter und der Nachrichtenchef der Printausgabe haben zu diesem Zeitpunkt den Umbruch festgelegt: Was steht wo in welcher Länge, mit oder ohne Illustration? Allmählich steht fest, was Aufmacher wird. Ständig treffen nun die Texte der Korrespondenten ein. Jeder Nachrichtenredakteur weiß, welchen Text er redigieren, welche Überschriften, Bildunterschriften und Vorspänne er schreiben muss.

Redaktionsschluss der ersten Ausgabe. Die Seiten sind korrigiert, der Nachrichtenchef hat die Schlagzeile geschrieben. Die Seiten werden digital zu den Druckereien in Mörfelden-Walldorf, Potsdam, München und Madrid übertragen. In den Druckereien beginnen die riesigen Rotationsanlagen mit dem Druck der ersten Ausgabe, der D1. Anschließend macht sich die F.A.Z. auf den Weg zu ihren Lesern in aller Welt. Doch die Welt schläft nie, deshalb wird die F.A.Z. mehrmals am Abend aktualisiert und in mehreren Ausgaben gedruckt: Auf die D1 folgt die D2, dann die D3 (die „Berliner Ausgabe“), schließlich die Regionalausgaben R0 und R1.

Kurz nachdem auch die Börsennachrichten aus New York ins Blatt gehoben wurden ist Redaktionsschluss der letzten Print-Ausgabe. Die Redaktion von FAZ.NET kennt hingegen keinen Redaktionsschluss. Sie schreibt, redigiert und aktualisiert rund um die Uhr.

Redakteur im Newsroom der F.A.Z.

Patrick Schlereth, Redakteur vom Dienst in der Redaktion FAZ.NET

„Bei dieser Arbeit ist man nicht nur sehr eng am Nachrichtengeschehen, sondern hat auch viel Kontakt zu unterschiedlichen Menschen und dank unseres Korrespondentennetzes auch zu allen Teilen der Welt, das macht verdammt viel Spaß.“

Standorte

Unser Hauptsitz ist in Frankfurt am Main – dort, wo die F.A.Z. ihren Ursprung hat und seit mehr als siebzig Jahren fest verankert ist. Hier sitzen die Politik-, Wirtschafts-, Feuilleton- und Sportredaktion sowie die Redaktion von FAZ.NET. Auch der Verlag, zuständig für Organisation und Vertrieb der F.A.Z.-Medien sowie die digitale Weiterentwicklung der Produkte, ist in Frankfurt angesiedelt.

Unsere Hauptstadtredaktion verfolgt aufmerksam das politische und wirtschaftliche Geschehen in Berlin und versorgt das Blatt mit entsprechenden Artikeln. Auch die Feuilletonredaktion der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung berichtet von hier aus über die nationale und internationale Kulturszene. In der Berliner Redaktion entsteht auch unser Premiummagazin „Frankfurter Allgemeine Quarterly“.

Schanghai, New York, Beirut oder Hamburg, Düsseldorf, Rheingau – wir beschäftigen an den Schlüsselorten der Welt und in Deutschland eigene Redakteurinnen und Redakteure und verfügen damit über eines der größten Korrespondentennetze weltweit.

Redigat eines Artikels

Kim Björn Becker, Redakteur im Ressort Politik der F.A.Z.

„Die F.A.Z. steht für Qualität und Unabhängigkeit - und das ist es auch, was wir täglich in der Redaktion leben. Wenn jemand ein Thema recherchiert, dann mit dem Anspruch, es so gut zu durchdringen wie nur möglich. Und es dem Leser so klug aufzuschreiben, dass er oder sie hinterher sehr viel mehr darüber weiß als vorher. Wenn wir über etwas berichten, dann ist es niemals halbherzig. Und ich glaube, dass unsere Leser das merken und uns genau deshalb abonnieren.“

Bewerbungsprozess

Ihre Bewerbung für die Redaktion erfolgt über unser Bewerbungsportal. Ihre Unterlagen sollten einen Lebenslauf, Ihre letzten Zeugnisse, aussagekräftige journalistische Arbeitsproben sowie ein Anschreiben enthalten.

Im nächsten Schritt laden wir Sie zu einem Vorstellungsgespräch in unsere Redaktion ein. In einigen Fällen folgen die Bearbeitung eines Arbeitsauftrags und ein Zweitgespräch, bevor sich der jeweilige Fachbereich entscheidet.

Können Sie und das Ressort sich eine gemeinsame Zusammenarbeit vorstellen, lernen Sie abschließend unsere Herausgeber und Geschäftsführer kennen.

Zwei Redakteure während der Recherche

Jan Ehrhardt, Sportredakteur bei FAZ.NET

„Die F.A.Z. steht wie keine andere überregionale Tageszeitung in Deutschland für unaufgeregten, aber absolut zuverlässigen Journalismus. Was bei uns vorrangig zählt, ist nicht die Geschwindigkeit, sondern die Glaubwürdigkeit. Darauf können sich unsere Leserinnen und Leser verlassen, das ist heutzutage immer wichtiger. Meine eigene journalistische Identität stimmt mit genau diesen Werten überein. Deshalb war es schon immer mein Ziel, hier in Frankfurt zu arbeiten. Das sagt man oft so, ich weiß. Ich meine das aber total ernst.“

Ihre Vorteile

Wir streben stets nach fachlicher Exzellenz – das wäre ohne unsere klugen Köpfe, Raum für Kreativität und einzigartige Kompetenzen kaum möglich. Wir wissen, was unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jeden Tag leisten – und wollen das gerne honorieren:

  • Sie profitieren von den Regelungen der Tarifverträge für Redakteurinnen und Redakteure an Tageszeitungen.
  • Wir schnüren Ihnen ein attraktives Vergütungspaket mit zahlreichen Zusatz- und Sozialleistungen.
  • Mit unseren qualifizierten Weiterbildungsangeboten und interessanten Perspektiven steht Ihrer beruflichen Entwicklung nichts im Weg.
  • Sie erwartet ein professionelles und kollegiales Miteinander in einem modernen Arbeitsumfeld.
  • Freuen Sie sich auf zahlreiche Vergünstigungen wie einen Mobilitätszuschuss oder subventionierte Mahlzeiten in unserer hauseigenen Kantine am Standort Frankfurt.