Pressemitteilung — Annegret Hahn wird mit Feuilleton-Preis der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ausgezeichnet

Frankfurt – 16.10.2026. Annegret Hahn ist die Gewinnerin des F.A.Z.-Feuilletonpreises 2026. Die Dramaturgin, Regisseurin und zeitweilige Intendantin der Berliner Volksbühne wurde 1951 in Gramzow in der Uckermark geboren. In ihrem preisgekrönten Text „…wenn sich das Ganze bewegt, der Einzelne sollte es auch versuchen …“ untersucht sie anhand der Biographie von Ulrich Mühe deutsch-deutsche Schicksalsfragen.

Die diesjährige Preisfrage lautete: „Gibt es nationale Unterschiede in den Künsten?“

Am Leben des legendären, im Jahre 2007 verstorbenen Schauspielers zeige Annegret Hahn auf faszinierende Weise, wie sich Geschichte in einer Biographie zu spiegeln und nationale Grenzen aufzulösen vermag, urteilte die Jury, bestehend aus dem F.A.Z.-Herausgeber Jürgen Kaube sowie den F.A.Z.-Redakteuren Sandra Kegel, Niklas Maak und Simon Strauß. Der F.A.Z.-Feuilletonpreis wird am 2. November im Deutschen Theater in Berlin überreicht. Er ist mit 10.000 Euro dotiert. Die Laudatio hält Jürgen Kaube.

Der seit 2012 jährlich von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vergebene „Michael-Althen-Preis für Kritik“ wurde im Jahr 2025 zum FAZ-Feuilletonpreis umbenannt. Nicht bereits geschriebene feuilletonistische Texte werden seither ausgezeichnet, sondern Antworten auf eine Preisfrage. 2025 lautete diese Preisfrage „Wie viel Zeit braucht die Kunst?“ 2026 lautete die Preisfrage: „Gibt es nationale Unterschiede in den Künsten?“.

Insgesamt sechs Beiträge schafften es unter den 120 Einreichungen auf die Shortlist. Geschrieben wurden sie, in alphabetischer Reihenfolge, von Jorg Foitzik, Annegret Hahn, Maximilian Kunkel, Katharina von Ritter, B.C. Rizzoli und Felix Schönherr. Die Beiträge reichen über eine Beschäftigung mit dem Weber-Handwerk der Yoruba über die Darstellung der Nation als Kunstwerk eigener Art bis hin zu Spezifika ostdeutscher Schauspielkunst, Fragen nach einer spezifisch tschechoslowakischen Architektur, welche Nationen aus dem Weltall sichtbar sind oder wie sich amerikanisches von deutschem Kino unterscheidet.

Die Preisverleihung findet am 2. November im Deutschen Theater Berlin statt.

 

Pressekontakt:
Paula Eckert
Unternehmenskommunikation
Frankfurter Allgemeine Zeitung
E-Mail: presse@FAZ.DE
www.faz.net

 

Quelle: F.A.Z.

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